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Die Spuren des Menschen.
DIE HÖHLENKUNST, EIGENTUM DER MENSCHHEIT.
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L'ensemble auf Felsen wachsendes
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In Nerpios Geographie hat die Natur einen grossen Teil des Kalksteins aus der
Jura Zeit durchbohrt und Schluchten gebildet, sowie steile Gebiete die voller
Höhlen, Öffnungen und steinigen Unterschlüpfen sind, wo grossartige
Muster der kreativen Kapazität des prähistorischen Menschen dargestellt
sind, dessen Wert, unsere Kultur in seinem gesammten Umfang, weit davon entfernt
ist richtig einzuschätzen.
Die ersten archäologischen Reste die in diesem Kulturpark gefunden wurden
stammen aus der mesolithischen oder epipaleolithischen Epoche. Eine grosse Zusammenstellung
von
Höhlenmalerein, die in die von uns bekannte Höhlenkunst des Mittelmeerbogen
einzugliedern sind, unvergleichbar in ihrer Einzigartigkeit.
Diese primitiven Künstler lebten von der Jagd und dem Sammeln und sie
bemalten die Höhlen dieser Gegend, welche in den meisten Fällen leicht
erreichbar und in südliche Richtung orientert waren, indem sie zu erst
die Konturen von Figuren gezeichnet haben und sie später mit einfarbiger
flacher Tinte ausfüllten. Die einfachen Formen und die flachen Figuren
erleichtern die Identifizierung.
Die morgenländische Höhlenkunst ist grösstenteils figurativ
und naturalistisch, im Gegensatz zu der weniger vorhandenen schematischen Kunst
dieser Gegend. Der Mensch ist der Hauptdarsteller auf diesen Gemälden,
und er erscheint machmal als Jäger, oder als Krieger, einige Male als Sammler
und in wenigen Fällen als Tierbezwinger oder Ackerbaür. Wenn eine
Frau an den Szenen teilnimmt, dann tut sie es als Tänzerin oder als Sammlerin.
Die am meisten abgebildeten Tierarten sind Ziegen, Hirsche, Schafe und Pferde.
Von den über sechzig Höhlen die in dieser Gegend zu finden sind,
treten die Gruppen von Torcal de las Bojadillas und La Solana de las Corvachas
am unteren Ende des Taibilla Baches am meisten in den Vordergrund.
Die Höhlenkunst besitzt keine ästhetische oder vergnügliche
Kausalität und es steht ausser jedem Zweifel, dass sie aufgrund von Langeweile
erfolgte. Die Möglichkeit, dass es sich um Jagdheiligtümer handelt,
kann nicht total ausgeschlossen werden, aber wir können anhand der vielen
Szenen die dieses Vorhaben nicht auszudrücken scheinen, annehmen, dass
es dafür viele andere Gründe gibt, die uns heutzutage nicht bekannt
sind.
Die Höhlengruppen mit Wandmalereien, die sich im Kulturpark von Nerpio
befinden machen 70 % von ganz Castilla la Mancha aus. Es ist ein unerklärliches
Phänomen, dass tausendjährige gemalte Muster sich bis in die heutigen
Tage konserviert gehalten haben. Das Überleben dieses tausendjährigen
Legates wurde durch die Anwendung eines so beständigen Pigmentes wie das
Eisenoxyd möglich, sowie dadurch, dass die Ausführung am angebrachten
Platz erfolgte und sich dasselbe im Laufe der Zeit progressiv fossilieriert
hat.
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