Parque cultural de Nerpio
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PRäHISTORIE PROTOHISTORIE MITTELALTER

Die Spuren des Menschen.

DIE HÖHLENKUNST, EIGENTUM DER MENSCHHEIT.
L'ensemble auf Felsen wachsendes
i
La Solana de las Covachas
ii
El Torcal de las Bojadillas
iii
Prado del Tornero
iv
El arte rupestre en el arco mediterraneo
v
Diccionario

In Nerpios Geographie hat die Natur einen grossen Teil des Kalksteins aus der Jura Zeit durchbohrt und Schluchten gebildet, sowie steile Gebiete die voller Höhlen, Öffnungen und steinigen Unterschlüpfen sind, wo grossartige Muster der kreativen Kapazität des prähistorischen Menschen dargestellt sind, dessen Wert, unsere Kultur in seinem gesammten Umfang, weit davon entfernt ist richtig einzuschätzen.

Die ersten archäologischen Reste die in diesem Kulturpark gefunden wurden stammen aus der mesolithischen oder epipaleolithischen Epoche. Eine grosse Zusammenstellung von
Höhlenmalerein, die in die von uns bekannte Höhlenkunst des Mittelmeerbogen einzugliedern sind, unvergleichbar in ihrer Einzigartigkeit.

Diese primitiven Künstler lebten von der Jagd und dem Sammeln und sie bemalten die Höhlen dieser Gegend, welche in den meisten Fällen leicht erreichbar und in südliche Richtung orientert waren, indem sie zu erst die Konturen von Figuren gezeichnet haben und sie später mit einfarbiger flacher Tinte ausfüllten. Die einfachen Formen und die flachen Figuren erleichtern die Identifizierung.

Die morgenländische Höhlenkunst ist grösstenteils figurativ und naturalistisch, im Gegensatz zu der weniger vorhandenen schematischen Kunst dieser Gegend. Der Mensch ist der Hauptdarsteller auf diesen Gemälden, und er erscheint machmal als Jäger, oder als Krieger, einige Male als Sammler und in wenigen Fällen als Tierbezwinger oder Ackerbaür. Wenn eine Frau an den Szenen teilnimmt, dann tut sie es als Tänzerin oder als Sammlerin.

Die am meisten abgebildeten Tierarten sind Ziegen, Hirsche, Schafe und Pferde.

Von den über sechzig Höhlen die in dieser Gegend zu finden sind, treten die Gruppen von Torcal de las Bojadillas und La Solana de las Corvachas am unteren Ende des Taibilla Baches am meisten in den Vordergrund.

Die Höhlenkunst besitzt keine ästhetische oder vergnügliche Kausalität und es steht ausser jedem Zweifel, dass sie aufgrund von Langeweile erfolgte. Die Möglichkeit, dass es sich um Jagdheiligtümer handelt, kann nicht total ausgeschlossen werden, aber wir können anhand der vielen Szenen die dieses Vorhaben nicht auszudrücken scheinen, annehmen, dass es dafür viele andere Gründe gibt, die uns heutzutage nicht bekannt sind.

Die Höhlengruppen mit Wandmalereien, die sich im Kulturpark von Nerpio befinden machen 70 % von ganz Castilla la Mancha aus. Es ist ein unerklärliches Phänomen, dass tausendjährige gemalte Muster sich bis in die heutigen Tage konserviert gehalten haben. Das Überleben dieses tausendjährigen Legates wurde durch die Anwendung eines so beständigen Pigmentes wie das Eisenoxyd möglich, sowie dadurch, dass die Ausführung am angebrachten Platz erfolgte und sich dasselbe im Laufe der Zeit progressiv fossilieriert hat.


Parque cultural de Nerpio, 2004. Ayuntamiento de Nerpio.
                       
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